Gemeinde macht sich auf, weil Gott sich aufmacht zu seinen Menschen“
Von Gott besucht“, das erfuhr auch Zachäus, als Jesus sagte: „Ich will heute bei dir zu Gast sein“
„...aber haben Sie sich mal gefragt, ob Jesus Lust dazu hatte… Dieser Zachäus war so etwas von unbeliebt! ...und ob es dort nett sein könnte? Er kannte ihn doch gar nicht.
Und Zachäus? Ob er aufgeräumt hatte? Ob er sein Zuhause für vorzeigbar hielt? Ob er „Lust“ hatte, Jesus zu empfangen?
Der Besuch hat sein Leben verändert und brachte wesentliche Erkenntnisse. Und es spielte offenbar keine Rolle, ob Jesus und Zachäus Lust auf diese Begegnung hatten.“ M. Kaminski + R. Bödeker in „Besuchen und Finden“ 2/2015
Aufeinander zugehen, sich einlassen und den anderen einlassen, mit dem Ziel „DU“. Anlässe gibt es genug, Jahrestage der Taufe oder Trauung, Geburtstage, Zuzug, Krankheit, Geburt, Trauer, Erwerbslosigkeit, Einsamkeit, Einladung zur Jubelkonfirmation, …
Wir als Älteste sehen die persönliche Begrüßung der neu in unsere Gemeinde zugezogenen evangelischen Christen als wichtige Aufgabe.
Umziehen bedeutet fast immer, sich neu orientieren müssen, neue Nachbarn, neue Wege, neue Einrichtungen in der Umgebung - von der Bäckerei über den Kindergarten oder die Schule bis hin zur Hausarztpraxis. Auch der Weg zur Kirchengemeinde ist neu und erst einmal unbekannt…
Wir möchten die Zugezogenen in der Christusgemeinde willkommen heißen
und beim Ankommen in der neuen Umgebung unterstützen und/oder begleiten. Wir freuen uns darauf, sie kennenzulernen, ins Gespräch zu kommen. So können wir uns austauschen, wo gerade der Schuh drückt und mögliche Hilfe und Unterstützung anbieten.
Wir möchten uns auch vorstellen, damit die „Neuen“ ihre Kirchengemeinde kennenlernen können.
Natürlich ist es schön, wenn wir uns auch bei anderen Anlässen untereinander besuchen. Dazu braucht es viele Menschen, die sich aufmachen, begrüßen, gratulieren, reden und hinhören, helfen oder einfach nur da sind und teilnehmen an allem, was gerade dran ist...
Diese Aufgabe im Alleingang zu stemmen, wird schnell zur Überforderung. Es braucht einen Besuchskreis, in dem sich alle regelmäßig treffen, in dem die Besuche geplant und reflektiert werden, einen Treffpunkt, in dem man sich austauscht und auch auftanken kann. Diesen möchten wir wiederbeleben.
Wir suchen Sie, wenn Sie sich dafür engagieren möchten, dass unsere Gemeinde sichtbarer wird und als ein Ort , wo Gottes Liebe erfahrbar ist, wahrgenommen wird. Ein Ort, wo einer für den anderen da ist und niemand allein gelassen wird. Gerne können Sie bei Interesse diese Arbeit von Anfang an mit- planen und mitgestalten.
Fühlen Sie sich angesprochen und/oder haben Sie noch Fragen, dann sprechen Sie gerne Holger Jillich oder einen der anderen Ältesten an.





