Aus dem Ältestenkreis

Der Ältestenkreis

Am 12. Januar 2014 wurden die neu gewählten Kirchenältesten in ihr Amt eingeführt.

Der neue Ältestenkreis: v.l.n.r.: Dr. Günter Brendelberger, Michael Biehl, Jutta Müller,
Pfarrerin Andrea Knauber, Adelheid Liedtke, Rainer Lindau, Hermann Rechner (Foto: priv.)

Wir sagen Danke!

Da wird es hell in unserem Leben,
wo man für das Kleinste danken lernt.

Friedrich von Bodelschwingh (1831 - 1910)

Ganz im Sinne des Pfarrers und Begründer der Bodelschwinghschen Stiftungen in Bielefeld wollen auch wir, die Gemeindeleitung, DANKE sagen! Für die größten Taten und für die kleinsten. Für die größten Anstrengungen und für die kleinsten, mit denen Sie im zu Ende gehenden Jahr das Leben in der Christusgemeinde gestaltet, bereichert, belebt haben!

Gemeinsam haben wir in 2018 das Leben und Lebenszeit geteilt. Haben das Leben gefeiert, wenn ein Kind getauft wurde, wenn Ehen gesegnet wurden. Wir haben von Verstorbenen Abschied genommen und uns durch Gottes Wort trösten lassen. In allem verband uns die Einsicht, dass es gut ist und gut tut, mit Gottes Wirken zu rechnen, seinen Zusagen zu trauen, auf seine Kraft zu hoffen.

Verbunden durch den Glauben an Gottes Schöpferkraft und Jesu Botschaft von Liebe, Gerechtigkeit und Friede sind wir unsere Wege gegangen. Jeder für sich im Alltag. Und immer wieder gemeinsam an Sonn- und Feiertagen, in den Gruppen und Kreisen durch das Jahr hindurch. Die Orte sind unsere Gustav-Adolf-Kirche in Untergrombach, sowie die uns von der Familie von Bohlen und Halbach kostenfrei überlassene Schlosskirche in Obergrombach im Sommer, das angemietete katholische Pfarrzentrum im Winter.

An den Orten unseres Gemeindelebens teilten wir das Leben und den Glauben, teilten Gedanken und Überlegungen, wie Gemeindeleben zu gestalten sei, bereiteten die Visitation vor, die in diesem Jahr stattfand: in Ältestensitzungen, Gemeindebeirat, Gemeindeversammlung, beim Kirchkaffee und weiteren Begegnungsmöglichkeiten, zu denen wir eingeladen hatten. Dazu gehörte die Feierabendkirche, die nach 15 Jahren Abschied nimmt, der Singkreis, der in diesem Jahr sein 40jähriges Jubiläum feiern konnte, der Frauenkreis, nach wie vor eine lebendige Gruppe ist, das Projekt „58Plus“ , die jüngste Gruppierung mit seinen „Outdooraktivitäten“, die Kunstausstellung, der Bibelgesprächskreis, das Seniorenkaffee, der  Krabbelgottesdienst, jetzt mit neuem Team, der Kindergottesdienst und Konfirmandenunterricht mit jugendlichen Teamern Even und Matteo. Dazu gehörten Gottesdienste und Andachten.

Jede Gruppe, jeder Kreis, jede Aktivität in der Gemeinde hat mit Ihnen und euch zu tun: Menschen, die sich ehrenamtlich oder nebenamtlich in der Gemeinde engagieren, die auf unterschiedlichste Weise Gemeinde prägen, fördern, unterstützen: Die Erzieherinnen in unserem Kindergarten Arche Noah. Kümmerer, die für den Kirchendienst und die Kirchenmusik verantwortlich sind. Dazu jene, die sich um den Kirchgarten sorgen, die Gemeindemitglieder besuchen, die den Gemeindebrief als Redaktion auf den Weg bringen. Sowie jene, die ihn schließlich in die Häuser tragen. Menschen, die die Sammlungen von Diakonie und „Brot für die Welt“ unterstützen, die unserer Gemeinde oder dem Förderverein Spenden zukommen lassen.

Wir sagen DANKE – auch für das Kleinste! Danke, dass Sie sich im Innern mit der Christusgemeinde verbunden fühlen und auch im Jahr 2018 verbunden geblieben sind! Wir fühlen uns durch Sie und euch reich beschenkt!

Der Ältestenkreis mit Pfarrerin Andrea Knauber  

Rückblick sechs Jahre Ältestenkreis (2007-2013)

Am 1. Advent 2007 wurden wir als Kirchenälteste gewählt und damit beauftragt, zusammen mit der Pfarrerin die Christusgemeinde zu leiten: 3 Obergrombacher (Michael Biehl, Adelheid Liedtke, Dr. Andreas Wicke) und 4 Untergrombacher Älteste (Dr. Günter Brendelberger, Rainer Lindau, Jutta Müller, Waltraud Schnetzer). Am 1. Advent 2013 endete mit der Wahl des neuen Ältestenkreises unsere „Amtszeit“. Es ist Zeit, Rückschau zu halten.

Der Umbau des Vorplatzes zu einem barrierefreien Zugang zur Kirche und zu einem ansprechenden Begegnungsbereich ist sicher das Ereignis, das allen am meisten aufgefallen ist. Aber es war auch noch vieles andere zu tun. 2009 gab es ein ganz besondere Ereignis, das uns sehr in Anspruch nahm: die Visitation der Kirchenleitung, die viele Berichte, Fragebögen und Gespräche erforderte. Aber letztendlich war diese Visitation auch ein Anstoß, mit den geplanten Baumaßnahmen zu beginnen. Zwei Jahre später, bei der Zwischenvisitation, konnten wir als erstes Ergebnis schon den Umbau der Sakristei zu einem ansprechenden Ort der Vorbereitung auf den Gottesdienst und den Einbau der Mikrofonanlage im Kirchenraum vorweisen.

Unsere Gemeinde ist in dieser Zeit gewachsen: in Obergrombach blüht die Kinderund Jugendarbeit dank sehr engagierter Mitarbeiter. In Untergrombach konnte leider die Jugendarbeit nicht weitergeführt werden, denn unsere Gemeindediakonin, die aus Mitteln des Fördervereins bezahlt wurde, verzog und unsere jugendlichen Mitarbeiterinnen, die mit viel Engagement und Erfolg einige Jahre eine Jungschargruppe leiteten, haben nach dem Abitur Untergrombach verlassen. Leider gab es keine Nachfolger.

Als Pfarrgemeinde sind wir Teil der Kirchengemeinde Bruchsal. Wir treffen uns regelmäßig zu gemeinsamen Sitzungen. Dabei geht es um gemeinsame Belange, wie den Kindergarten. Unsere „Arche Noah“ hat sich nach einem Neustart 2008 äußerst positiv entwickelt, wir sind sehr froh, dass wir so ein gutes, motiviertes Kindergartenteam haben.

Wichtig sind auch die Beziehungen zu unseren christlichen Geschwistern, so sind wir der Arbeitsgemeinschaft der christlichen Gemeinden (ACG) in Bruchsal beigetreten und haben mit unseren katholischen Geschwistern in Untergrombach eine ökumenische Vereinbarung geschlossen. In Obergrombach besteht diese Vereinbarung schon länger. Wir haben auch gerne gefeiert, es gab in dieser Zeit einige Jubiläen: 30 Jahre Singkreis, 25 Jahre Christusgemeinden, 20 Jahre Frauenkreis, 10 Jahre Förderverein, um nur die wichtigsten zu nennen. Alles das wäre aber sicher nicht möglich gewesen ohne die Mitarbeit der Gemeindeglieder. Der Ältestenkreis bedankt sich sehr herzlich bei allen, die uns immer wieder unterstützt haben. (Jutta Müller)


Aktualisiert am 22. November 2018